Ablauf & Methodik
Wie eine Sitzung aufgebaut ist und was im Inneren geschieht
Viele Menschen spüren, dass ihre aktuellen Schwierigkeiten nicht nur aus dem bestehen, was heute sichtbar ist, sondern dass sie auf Erfahrungen zurückgehen, die tief im Unterbewusstsein gespeichert sind. Diese inneren Bilder, Gefühle und Überzeugungen wirken weiter – selbst wenn wir uns nicht mehr bewusst an sie erinnern können. Genau hier setzt die Holographische Reinkarnationstherapie an: Sie öffnet einen geschützten Raum, in dem das, was verdrängt wurde, wieder zugänglich wird.
Am Anfang jeder therapeutischen Zusammenarbeit steht ein ausführliches Erstgespräch. Hier sprechen wir über die Symptome, die Lebenssituation und die Themen, die Sie mitbringen. Gleichzeitig entsteht ein erstes Verständnis dafür, wie Ihre innere Struktur aufgebaut ist und welchen Weg Ihr Unterbewusstsein anbietet. Denn es ist immer das Unterbewusstsein, das die Reihenfolge vorgibt, in der wir uns den tieferliegenden Erfahrungen nähern – niemals der Kopf und niemals der Wille.
Im Verlauf der Therapie zeigt sich Schritt für Schritt, wo die eigentlichen Ursachen eines Themas liegen. Der Zugang kann über körperliche Empfindungen, emotionale Reaktionen, innere Bilder oder leise intuitive Wahrnehmungen entstehen. Nichts davon wird erzwungen oder künstlich hervorgerufen. Vielmehr zeigt sich alles genau dann, wenn es bereit ist, gesehen, gefühlt und verstanden zu werden. Eine gute Traumatherapie öffnet keine Türen, die der Mensch innerlich noch geschlossen halten muss; sie folgt dem Rhythmus, der von innen kommt.
Die Methodik der RT
ein Arbeiten auf allen Ebenen
mentalen Ebene
wo Überzeugungen und Glaubenssätze entstehen
emotionalen Ebene
wo Gefühle abgespalten werden können
körperlichen Ebene
wo sich traumatische Erfahrungen einprägen
spirituelle Ebene
auf der das innere Wissen wirkt, das jenseits des Denkens liegt
Durch eine präzise Fragetechnik wird das Thema eingegrenzt, bis die Ursache in Form einer belastenden Situation zeigt, die im heutigen Bewusstsein nicht mehr zugänglich war. Diese Situation kann in der Kindheit liegen, während der Geburt, im Mutterleib oder – was in meiner Arbeit häufig vorkommt – in früheren Leben. Entscheidend ist nicht, wo sie entstanden ist, sondern dass sie noch „offen“ ist und aufgelöst werden möchte.
Sobald wir Zugang zu dieser Erfahrung haben, beginnt das Durcharbeiten: die Gefühle, die damals abgespalten wurden, dürfen gefühlt werden; Das, was damals unbeendet geblieben ist, darf heute beendet werden. Dadurch entsteht der Raum für Integration – der Moment, in dem die alte Erfahrung nicht länger gegen das Heute arbeitet, sondern in die Persönlichkeit zurückfließen kann.
Ein Prozess, der Schichten löst
Jeder therapeutische Prozess ist eine Entdeckungsreise – zurück zu den Ursachen des Leidenszustandes und hin zu einem Verständnis dessen, wer man wirklich ist. Wenn wir die „unbeendeten Geschichten“ unseres Lebens und unserer Seele bearbeiten und abschließen können, lösen sich die Schichten, die unser innerstes Wesen verdeckt haben. Der Mensch findet wieder Zugang zu seinem Potenzial, seiner Lebendigkeit und seiner inneren Freiheit.
Reinkarnationstherapie mit Kindern
ein sanfter Zugang zum Unbewussten
Bei Kindern zeigt sich der Zugang zur inneren Welt oft über das Spiel oder über das Malen, manchmal auch über das Zeichnen mit der nicht-dominanten Hand. Diese Formen des Ausdrucks öffnen ganz natürlich Wege zum Unbewussten und zeigen die Themen, die hinter einem Symptom oder Verhalten stehen. Die Arbeit ist dabei stets behutsam, spielerisch und an das Entwicklungsalter angepasst.