Was ist holographische Reinkarnationstherapie?
Ein ganzheitlicher Ansatz für seelische Tiefe und innere Klarheit
Diese Methode wurde von Tineke Noordegraaf und Rob Bontenbal entwickelt. Sie geht davon aus, dass viele Menschen innere Belastungen in sich tragen, deren Ursprung weit zurückliegt. Häufig wissen sie nicht mehr, woher bestimmte Ängste, Verhaltensmuster oder körperliche Symptome stammen, denn die traumatischen Situationen, in denen diese entstanden sind, wurden verdrängt. Die holographische Reinkarnationstherapie bietet einen Weg, alte Traumata zu integrieren – unabhängig davon, ob die Ursachen im jetzigen Leben oder in vergangenen Leben liegen.
Wie die Methode wirkt
Arbeit auf allen Ebenen menschlichen Erlebens
Diese Therapieform verbindet Erkenntnisse aus Psychologie, Traumatherapie und Spiritualität. Ihr Fokus liegt nicht auf der Symptomebene, sondern auf der Ursachenebene, um tiefe Heilung alter und bis heute spürbarer Verletzungen zu erreichen.
Die Rolle des Unterbewusstseins
Über eine präzise Fragetechnik “öffnet” der Therapeut das Unterbewusstsein des Klienten und erhält so Zugang zu jenen Situationen, in denen ein Trauma erlebt wurde, das verdrängt wurde und nicht in die Persönlichkeit integriert werden konnte.
Diese Situationen treten in der Rückführung wieder hervor – nicht als rein gedankliche Erinnerung, sondern als emotionale und körperliche Erfahrung. Der innere Prozess führt den Menschen genau in jene Situation zurück, die damals unbeendet geblieben ist und heute noch nachwirkt.
Durchleben – Verstehen – Integrieren
Der Weg führt dorthin, wo etwas abgespalten wurde: Gefühle, Körperempfindungen, innere Überzeugungen. Wenn diese Erfahrungen erneut bewusst durchlebt und gefühlt werden, kann das, was damals festgehalten wurde, gelöst und integriert werden. Erst wenn sich durch die Bearbeitung die “emotionale Ladung” des erlebten Traumas neutralisiert, kann die Erfahrung in die gegenwärtige Persönlichkeit eingebettet werden. Dann kann echte Transformation geschehen.
Ursprung und Bedeutung des holographischen Prinzips
Die holographische Reinkarnationstherapie wurde von Tineke Noordegraaf und Rob Bontenbal entwickelt.
„Holographisch“ bedeutet, dass sich nicht gelöste traumatische Erfahrungen in vielen Entwicklungsphasen wiederholen und sich als endlos erscheinende Muster durch das Leben ziehen – bis sie in einem geschützten Rahmen bearbeitet und abgeschlossen werden.
Diese Muster können sich zeigen in:
vergangenen Leben | der Zeugung | der pränatalen Phase | der Geburt | der Kindheit | der Jugend | dem Erwachsenenalter
Die entsprechenden Traumaerlebnisse werden nicht chronologisch bearbeitet, sondern in der Reihenfolge, in der das Unterbewusstsein sie anbietet. Das ist das holographische Prinzip.
Der therapeutische Prozess
Ein behutsamer Weg zurück zur Ursache
Symptome verstehen: Symptome, ob körperlich oder emotional, sind Hinweise auf etwas, das gesehen werden möchte. Sie sind Zugangspunkte zu tieferen Schichten des Erlebens.
Arbeiten im eigenen Tempo: Das Unterbewusstsein entscheidet, was sich zeigt und wann. Nichts wird erzwungen. Eine gute Traumatherapie öffnet keine Türen, die innerlich noch verschlossen bleiben müssen.
Arbeit mit Kindern: Bei Kindern erfolgt der Zugang häufig über kreatives Ausdrucksverhalten – Malen (oft mit der nicht-dominanten Hand) und Spielen sind Ausdrucksformen, die eine Bearbeitung des Traumas auf eine Art und Weise ermöglicht, die dem Kind einen sicheren und geschützten Rahmen bietet.
Das therapeutische Verständnis
Warum innere Bilder den Heilungsprozess ermöglichen
Wer die ursprüngliche traumatische Erfahrung findet und bewusst durchlebt, kann sich von den gebundenen Emotionen befreien. Diese können sein: Angst, Aggression, Ohnmacht, Hass, Erstarrung, Schock, Verbitterung und Schuldgefühle.
Durch das bewusste Fühlen können diese Energien abfließen, und die Erfahrung kann vollständig integriert werden. Erst dann entsteht Raum für eine neue innere Struktur.
Ziel der Therapie
Integration, Entwicklung und neue Lebensqualität
Das Ziel der holographischen Reinkarnationstherapie ist nicht nur Symptomlinderung, sondern ein umfassender Transformationsprozess:
- Einsicht in die Entstehung der eigenen Themen
- Integration abgespaltener Persönlichkeitsanteile
- Entwicklung eines authentischen Selbst
- Entwicklung eines gesunden Selbstwertes
- innere Stabilität und emotionale Klarheit
- Verbesserung der Lebensqualität
Viele Menschen erleben diesen Weg als tiefgreifende Reise zu sich selbst – hin zu Freiheit, Lebendigkeit und innerer Stärke.
Diese Form der Traumatherapie bezieht Körper, Emotionen, Verstand und Seele gleichermaßen ein. Sie macht innere Bilder und unbewusste Zusammenhänge sichtbar, hilft dabei, die darin gebundenen Emotionen zu befreien und unverarbeitete Erfahrungen zu integrieren.